Aktuelle Informationen


Mai 2016 - Gesamtausgabe der Werke Melchior Schramms abgeschlossen

Mit dem dritten Band der Werke des Hohenzollerschen Hofkapellmeisters und späteren Offenburger Stadtorganisten Melchior Schramm (ca. 1553-1619), seinen Cantiones Selectae von 1606, haben wir die Gesamtausgabe seiner Werke vervollständigt und abgeschlossen. In 29 kunstvollen fünf- bis achtstimmigen Motetten zeigte Schramm in seinem letzten veröffentlichtem Werk hier nochmals die ganze Pracht seiner Kompositionskunst. Ergänzt wird die Ausgabe durch das in der Sammlung Rosetum Marianum von Bernhard Klingenstein im Jahr 1604 veröffentlichte Marienlied Maria schon im Himmels Thron, welches in unserer Ausgabe als Anhang beigefügt wurde. Nähere Informationen zu unseren Ausgaben der Werke Melchior Schramms finden Sie hier.

März 2016 - Lutherpsalmen von Sigmund Hemmel

Mit den Lutherpsalmen bringen wir in einer Sonderausgabe eine Auswahl des "gantz Psalter Davids" für vier Stimmen von Sigmund Hemmel heraus, die die sieben von Martin Luther verfassten Psalmlieder aus der Sammlung enthält. Hemmel hat in seinem gerade für die württembergische Kirchenmusik der Reformation wegweisenden Psalter, der die erste vollständige mehrstimmige Vertonung sämtlicher 150 Psalmen in deutscher Sprache darstellt, alle diese Psalmen Luthers aufgenommen und sie - basierend auf den originalen Liedmelodien - vierstimmig vertont. Nähere Informationen finden sich HIER.

Februar 2016 - Music at San Marco - Sacrae Cantiones von Andrea Gabrieli

Diese neue CD-Einspielung zahlreicher Werke aus den Sacrae Cantiones Andrea Gabrielis ist jetzt auch bei uns verfügbar. Das Ensemble Officium unter Leitung von Wilfried Rombach erstellte diese Aufnahmen unter Verwendung unserer Notenausgabe der Werke. Bitte beachten Sie neben unserem Angebot für die CD auch unser vergünstigtes Kombiangebot gemeinsam mit der Notenausgabe. Nähere Infos finden sich HIER.

Februar 2016 - Aktualisiertes Gesamtverzeichnis

Wir haben für Sie unser Gesamtverzeichnis aktualisiert (Stand: Februar 2016). Das aktuelle Verzeichnis im PDF-Format finden Sie unter diesem Link, gerne können Sie auch ein gedrucktes Exemplar per Post anfordern.

Januar 2016 - Hammerschmidt: Ich fahre auf zu meinem Vater

Mit der sechsstimmigen Motette Ich fahre auf zu meinem Vater von Andreas Hammerschmidt ist soeben unsere erste Ausgabe aus den Sechsstimmigen Fest- und Zeitandachten des böhmisch-sächsischen Komponisten von 1670/71, der zu seiner Zeit auch als Orpheus von Zittau bezeichnet wurde, erschienen und kann ausgeliefert werden. Nähere Informationen zu unserer Ausgabe finden sich HIER, weitere Ausgaben sind vorgesehen.

Januar 2016 - Victoria: Sechsstimmige Motetten

In wenigen Tagen ist der dritte Band der Motetten des spanischen Meisters Tomás Luis de Victoria zur Auslieferung bereit. Er enthält alle sechsstimmigen Motetten, die sämtlich auf Grundlage von bis zu sechs verschiedenen Originaldrucken von 1572 bis 1603 einschließlich eines umfangreichen Editionsberichts auf 108 Seiten vollständig neu herausgegeben wurden. Bestellungen werden schon jetzt entgegengenommen, nähere Infos finden sich HIER.

November 2015 - Sigmund Hemmel: Der gantz Psalter Davids, Band 4

Dieser neue Band des deutschen Psalters enthält die Psalmen 91 bis 120 des Werkes und ist ab sofort verfügbar. Nähere Informationen finden Sie HIER.

Juli 2015 - Melchior Schramm: Sacrae Cantiones 1576/77

Die Sacrae Cantiones von Melchior Schramm stehen kurz vor dem Erscheinen. Sie enthält 25 Motetten des ersten Sigmaringer Hofkapellmeisters und ist im Erstdruck im Jahr 1576/77 erschienen. Unsere Ausgabe stellt seitdem die erste Wiederausgabe des Werkes dar. Nähere Informationen HIER.

Mai 2015 - Sigmund Hemmel: Der gantz Psalter Davids, Band 3

Der frisch erschienene dritte Band unserer Ausgabe des deutschen Psalters von Sigmund Hemmel enthält die Psalmen 61 bis 90 dieses Werkes. Nähere Informationen finden Sie HIER.

April 2015 - Victoria: Fünfstimmige Motetten

Nun steht auch der zweite Band mit Werken von Tomás Luis de Victoria mit den Fünfstimmigen Motetten und Antiphonen zur Verfügung. Nähere Informationen zu dieser Neuausgabe finden sich HIER.

März 2015
Melchior Schramm

Melchior Schramm wurde 1553 im schlesischen Münsterberg geboren und erhielt seine Ausbildung in Prag und Innsbruck, wo er Schüler des Hoforganisten Servatius Rorif war. 1576 kam er als Hofkapellmeister nach Sigmaringen, wo er am jungen Hof des Grafen Karl II. von Hohenzollern die neue Hofkapelle aufbaute und leitete. In unserer Ausgabe seiner Werke erscheinen zunächst seine "Neuen Teutschen Gesäng" von 1579, eine Sammlung von neun weltlichen Liedern mit mehreren durchkomponierten Strophen. Nähere Informationen HIER.

Januar 2015
Giovanni Battista Mecchi: Motetten

Giovanni Battista Mecchi wurde im Jahr 1573 in Bologna geboren und war von etwa 1596 bis zu seinem Tod im Jahr 1613 Organist an der bedeutenden Basilika San Petronio von Bologna. Zwei Jahre vor seinem frühen Tod im Alter von etwa 40 Jahren erschien 1611 das von uns jetzt in einer Neuausgabe vorgelegte "Primus liber" seiner "motecta quinque et octo vocum". Nähere Informationen HIER.

November 2014
Leonhart Schröter: Neue Weihnachtsliedlein

Die in den Jahren 1586/87 in Helmstedt im Erstdruck erschienenen „Newe Weinacht Liedlein mit vier Und Acht Stimmen Componiret Durch Leonhart Schröter Torgensem der schulen zu Magdeburg Musicum.” erscheinen bei uns in vollständig neuer Ausgabe nach dem Erstdruck. Enthalten sind vier- bis achtstimmige Sätze unter anderem zu bekannten Weihnachtsliedern wie „Ein Kind gebor'n zu Bethlehem”, „Lobt Gott, ihr Christen, allegleich”, „Joseph, lieber Joseph mein” und „In dulci jubilo”. Nähere Informationen HIER.

Oktober 2014 - Sigmund Hemmel: Der gantz Psalter Davids, Band 2

Wir freuen uns, passend zum Reformationsfest 2014 den zweiten Band unserer Ausgabe des deutschen Psalters von Sigmund Hemmel vorlegen zu können, der die Psalmen 31 bis 60 dieses umfangreichen Werkes enthält.

Hemmel, Tenorist und Kapellmeister der Stuttgarter Hofkapelle, vertonte als erster Komponist alle 150 Psalmen des Psalters in deutschsprachigen Bereimungen bekannter Theologen und Reformatoren in vierstimmigen polyphonen Sätzen. Das 1569 erstmals posthum erschienene Werk stellt einen Meilenstein in der Kirchenmusik der Reformation dar. Wie bereits im ersten Band werden hier nun die nächsten dreißig Psalmen in einer wissenschaftlich genauen, aber auch für die kirchenmusikalische Praxis gut geeigneten Ausgabe vorgestellt. Die Ausgabe wird Ende Oktober 2014 verfügbar sein. Nähere Informationen finden Sie HIER.

Oktober 2014 - Tomás Luis de Victoria: Motetten

Wir freuen uns, heute den ersten Band der Motetten des spanischen Meisters Tomás Luis de Victoria vorlegen zu können. Tomás Luis de Victoria gilt als bedeutendster Komponist Spaniens. Er wurde um 1548 in der Provinz Ávila geboren, erhielt am Jesuitengymnasium der Kathedrale von Ávila eine umfassende Schul- und Gesangsausbildung und ging mit 17 Jahren als Stipendiat nach Rom, wo er das jesuitische Priesterseminar absolvierte. 1571 wurde er Nachfolger Palestrinas als Leiter der Kapelle des Collegium Germanicums. 1585 kehrte er als persönliche Kaplan der Kaiserinwitwe Maria sowie als Leiter der Kapelle des kaiserlichen Klosters "De las Descalzas de Santa Clara" nach Spanien zurück, wo er 1611 als Organist des Konvents starb.
Victoria gab seine ausschließlich geistlichen Werke nicht nur in Rom, sondern auch in Deutschland und Spanien heraus. Seine Motetten erschienen dabei von 1572 bis 1603 teils wiederholt in verschiedenen Sammlungen.
Der erste Band unserer Ausgabe enthält sämtliche vierstimmigen Motetten Victorias unter Berücksichtigung der verschiedenen verfügbaren Originaldrucke. Jeder Motette wurden zudem die Originaltexte mit einer deutschen Übersetzung vorangestellt.
Nähere Informationen zu dieser Neuausgabe finden sich HIER.

Juni 2014 - Eine Mozzarella tanzte Tarantella

Das neue Liederbuch mit 17 Kinderliedern von Gudrun Elpert-Resch ist jetzt erschienen. Die Begleitsätze für Klavier, bei den meisten Liedern noch ergänzt durch eine Flötenstimme, stammen aus der bewährten Feder von Carl Theodor Hütterott, außerdem enthält die Ausgabe Spiel- und Aktionsvorschläge von Ulrike Salzwedel für die Ausführung der Lieder mit Kindergruppen. Alle Lieder sind - gesungen vom Kinderchor "Rohdiamanten" auf der beiliegenden CD enthalten, zudem gibt es jeweils auch eine Playback-Fassung zum Mitsingen. Illustriert wurde das Liederbuch von der Gütersloher Künstlerin Irene Müller. Nähere Informationen finden sich HIER.

Februar 2014 - Listung mit ISMN im IDNV

Ab sofort sind unsere Publikationen mit regulären ISMN-Nummern ("International Standard Music Number") in der IDNV-Datenbank ("Internationale Datenbank für Noten und Verlagsartikel") gelistet. Die Bestellung bei uns kann (neben allen anderen Wegen) für Musikalienhandlungen nun auch direkt über das System erfolgen - und auch der Überblick üer unsere Ausgaben wird damit noch leichter. In der nächsten Zeit werden auch alle unsere Informationsangebote um die neuen ISMN-Nummern erweitert.

Februar 2014 - Ausgabe des Primus Liber Missarum von Andrea Gabrieli

Das Primus Liber Missarum von Andrea Gabrieli hat der Komponist im Jahr 1572 in Venedig im Druck herausgegeben. Wir stellen diese Sammlung von vier Messkompositionen nun in einer neuen wissenschaftlich fundierten Neuausgabe vor, die auch für die Aufführungspraxis hervorragend geeignet ist. Die Ausgabe basiert auf dem Erstdruck von 1572 sowie auf handschriftlichen Überlieferungen der Werke. Nähere Informationen zu dieser Neuausgabe finden sich HIER.

Oktober 2013 - Sigmund Hemmel: Der gantz Psalter Davids

Neu erschienen ist bei uns jetzt der erste Band des Psalters von Sigmund Hemmel. Hemmel, Tenorist und Kapellmeister der Stuttgarter Hofkapelle, vertonte als erster Komponist alle 150 Psalmen des Psalters in deutschsprachigen Bereimungen bekannter Theologen und Reformatoren in vierstimmigen polyphonen Sätzen. Das 1569 erstmals posthum erschienene Werk stellt einen Meilenstein für die Kirchenmusik der Reformation dar. In diesem ersten Band werden nun die ersten dreißig Psalmen in einer wissenschaftlich genauen, aber auch für die kirchenmusikalische Praxis gut geeigneten Ausgabe vorgestellt. Nähere Informationen finden Sie HIER.

Juli 2013 - Erste moderne Ausgabe der Sacrae Cantiones von Andrea Gabrieli

Der Venezianer Andrea Gabrieli war einer der wichtigsten Musiker in der Entwicklung der venezianischen Kirchenmusik des 16. Jahrhunderts. Im Jahr 1566 wurde er zum Organisten an der Kathedrale San Marco in Venedig berufen - nachdem er im Jahr zuvor seine "Sacrae Cantiones" erstmals im Druck herausgegeben hatte. Diese Sammlung von 37 fünfstimmigen geistlichen Motetten erscheint nun in unserem Verlag erstmals in einer vollständigen modernen Ausgabe. Nähere Informationen finden Sie HIER.

März 2013 - Reduzierte Versandkosten

Ab sofort gelten unsere reduzierten Versandkosten. Die Versandkostenpauschale beträgt € 3,00 im Inland bzw. € 5,00 im Ausland, ab einer Bestellsumme von € 50,00 versenden wir versandkostenfrei.

März 2013 - Neuerscheinung und Uraufführung des Musicals „Krawall im Urwald - Ein Crimical” des Autorenteams Gudrun Elpert-Resch und Carl Theodor Hütterott

Am 23. und 24. März finden im Theater der Stadt Gütersloh die Uraufführungen des neuen Musicals „Krawall im Urwald - ein Crimical” des erfolgreichen Autorenteams Gudrun Elpert-Resch und Carl Theodor Hütterott statt. Rechtzeitig zu den Aufführungen können wir jetzt die Notenausgabe zu dem Werk vorlegen, die dort erstmals vorgestellt wird. Bis zum 10. April 2013 (Bestelleingang) ist die Notenausgabe bei Direktbezug zum Sonderpreis von € 28,00 (Farbausgabe) bzw. € 18,00 (Schwarzweißausgabe) erhältlich, anschließ gilt der reguläre Listenpreis. Nähere Informationen finden Sie HIER.

April 2012 - Neuerscheinung des Gütersloher Erfolgsmusicals „Milena & Andigo” von Gudrun Elpert-Resch und Carl Theodor Hütterott

Im Sommer 2010 feierte das musikalische Märchen Milena & Andigo - Das Geheimnis von Atlantis des Autorenteams Gudrun Elpert-Resch und Carl Theodor Hütterott im neuen Stadttheater in Gütersloh seine Uraufführung und einen großen Erfolg. Mehrere ausverkaufte Vorstellungen begeisterten das Publikum und die Presse gleichermaßen.

Die Erzählung von „Milena & Andigo” spricht Kinder und Erwachsene gleichermaßen an. Ihre „Botschaft” wird von allen - wenngleich auf unterschiedlichen Ebenen - verstanden. Durch seine Vielschichtigkeit bietet das Märchen umfangreiche Möglichkeiten zur phantasievollen Ausgestaltung. Unterschiedlichste Akteure können mitwirken, beginnend bei Kindern im Vor- und Grundschulalter, die ihrer Spielfreude im Zirkus und in der Welt der Elementarwesen, der Trolle und Feuersalamander, freien Lauf lassen können. Die Solorollen sind eher auf jugendliche Darsteller zugeschnitten, die eine Herausforderung im Facettenreichtum der Figuren und der Bewältigung der damit verbundenen Gesangspartien erleben. Daneben verkörpern jugendliche Tänzer und Chorsänger sowohl die Mitglieder der Zirkusfamilie, als auch die Bewohner von Atlantis oder die geheimnisvolle Spezies der Sternensegler. Die Rollen des Erzählers oder der Erzählerin, der alten Seherin und des Königspaares von Atlantis wiederum können auch von Erwachsenen übernommen werden.

Für die Umsetzung des umfangreichen Instrumentalparts ist ein Orchester mit versierten jugendlichen Instrumentalisten gefragt.

Das Zusammenspiel von Gesang, Tanz, Sprache, Schauspiel, Orchesterklang, Kostümen, Bühnenbild und Beleuchtung ergibt ein faszinierendes Ganzes, das für jeden Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, als außergewöhnliches Bühnenereignis und als „soziales Kunstwerk”.

Die Realisierung des Märchens von „Milena & Andigo” ist ein spannendes und lohnendes Abenteuer, das sich als (Kooperations-)Projekt für verschiedenste Gruppen eignet: Musik- und Tanzschulen, Grundschulen, weiterführende Schulen, Kinder- und Jugendchöre, Jugendorchester und freie Kulturträger. Nach intensiver Zusammenarbeit mit den Autoren können wir hier nun das komplette Musical im Druck vorlegen. Neben der Gesamtpartitur ist auch ein vollständiger Klavierauszug verfügbar, das vollständige Aufführungsmaterial ist in Vorbereitung und wird in Kürze vorliegen.

Nähere Informationen zu Milena & Andigo finden Sie unter folgendem Link: http://www.verlag-hofius.de/milenaandigo.php.

April 2012 - Erstmalige komplette Ausgabe der „Musikalischen Kurzweil” von Erasmus Widmann

Der Komponist Erasmus Widmann wurde 1572 in Schwäbisch Hall geboren. Er war als Organist in der Steiermark tätig und ab 1599 Kantor in seiner Heimatstadt Schwäbisch Hall. Ab 1602 war er Kapellmeister der Grafen von Hohenlohe in Weikersheim, von 1613 bis zu seinem Tod im Jahr 1634 Präzeptor und Kantor in Rothenburg ob der Tauber. Bekannt wurde er vor allem durch die Komposition zahlreicher Tänze und Madrigale; vielen Chorsängern wird er durch seine teils eingänglichen Sätze („Mäuselied”, „Der Floh” etc.) bekannt sein.

Seine Sammlung „Musikalische Kurzweil”, aus der diese bekannten Chor- und Tanzsätze stammen, wird hier - basierend auf dem Erstdruck von 1611 - erstmals vollständig in einer modernen Ausgabe im Druck vorgelegt. Sie umfasst 41 Sätze für 4-5 Stimmen, die mit teils recht frechen Texten über das menschliche Zusammenleben der damaligen Zeit ein buntes Spiegelbild alter Zeiten zeichnet. Auch für die instrumentale oder vokal-instrumental gemischte Ausführung sind die teilweise explizit als Tänze bezeichneten Sätze hervorragend geeignet. Neben der kompletten Partitur mit ausführlichen Editionshinweisen ist auch eine Chorausgabe verfügbar, Ausgaben für verschiedene Instrumentalbesetzungen sind in Vorbereitung. Nähere Informationen zur „Musikalischen Kurzweil” finden Sie unter dem Link http://www.verlag-hofius.de/widmann.php.

Oktober 2010 - Neues Gesamtverzeichnis

Auch unser Gesamtverzeichnis wurde mit den Neuerscheinungen aktualisiert. Sie können die jeweils aktuelle Fassung hier als PDF-Datei herunterladen, können aber gerne auch ein gedrucktes Exemplar per Email bei uns anfordern.

September 2010 - aktuelle Neuveröffentlichungen

Die Lateinischen Vesperpsalmen op.2 des süddeutschen Barockkomponisten Meinrad Spieß (1683-1761) wurden von dem Komponisten im Jahr 1717 unter dem Titel "Cithara Davidis noviter animata" im Druck vorgelegt. Spieß gehörte dem Benediktinerorden an und war ein zu seiner Zeit hochgeachteter Komponist, der als Chordirektor, zeitweise auch als Subprior und Prior im Kloster Irsee wirkte. Als einziges süddeutsches Mitglied wurde er 1743 von Mizler in die "Correspondierende Societät der musikalischen Wissenschaften" aufgenommen, der ersten musikwissenschaftlichen Vereinigung, der auch Bach, Telemann, Händel und Graun angehörten. Bekannt wurde er durch sein 1745 erschienenes "Tractatus musicus - über die Grundlagen der Komposition". Das hier vorgelegte Werk besteht aus 9 Psalmkompositionen sowie dem Magnificat in der Besetzung mit vier Vokalstimmen, 2 Violinen. 2 Violen und Basso Continuo, wobei alle vier Vokalstimmen wechselweise auch solistische Aufgaben erfüllen. Grundlage dieser ca. 240 Seiten umfassenden Ausgabe sind die Stimmhefte, die in der Bayerischen Staatsbibliothek in München überliefert sind, und 1717 in Konstanz im Druck erschienen sind.

Die Passionsmusik nach Brockes des schweizerischen Komponisten und Theologen Johann Caspar Bachofen (1695-1755) erschien ursprünglich wenige Jahre nach seinem Tod 1759 in Zürich im Druck. Es handelt sich um eine Vertonung der Passionsdichtung "Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus" des hamburgischen Dichters Barthold Heinrich Brockes. Im Unterschied zu den bekannteren Vertonungen dieser Texte durch Keiser, Händel, Telemann und weitere Komponisten gestaltet Brockes seine Komposition aber nicht als aufwendig instrumentiertes Oratorienwerk, sondern legt - durch sein calvinistisches Umfeld geprägt - eine klein besetztes Werk vor, in welchem drei Vokalstimmen (zwei Soprane und Bass) nur vom Basso Continuo begleitet den Passionstext in kleinen meist mehrstimmigen Arien und Rezitativen vortragen.

Die Psalmkomposition Danket dem Herrn, denn er ist freundlich des Württembergers Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791) über den 118. Psalm stellt einen Erstdruck des Werkes dar, welches bisher nur in einer Handschrift in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart vorlag. Schubart, der zu seiner Zeit eher als revolutionärer sozialkritischer Dichter bekannt war, der lange Jahre seines Lebens (ohne Verhör, Anklage oder Urteil) in Kerkerhaft in der Festung Hohenasperg verbrachte, war von Haus aus Organist und Komponist und wirkte ab 1769 am württembergischen Hof in Ludwigsburg als Organist und Musikdirektor, bis er aufgrund seines lockeren Lebenswandels, aber auch seiner scharfen Kritik an Adel und Geistlichkeit wegen von Herzog Karl Eugen des Landes verwiesen wurde. Nach einer längeren Odyssee durch deutsche Städte landete er schließlich von 1777 bis 1787 in Hohenasperg, wurde aber nach seiner Freilassung 1787 wieder zum Musik- und Theaterdirektor am herzoglichen Hof in Stuttgart ernannt. Das vorliegende Werk stammt höchstwahrscheinlich aus dem letzten Lebensjahrzehnt des Komponisten und wurde für vier Vokalstimmen, Streicher (3 Violinen, Viola, Violoncello, Violone) und Orgel verfasst.

Die Psalmkomposition Beatus Vir von Johann Melchior Gletle (1626-1683) ist eine weitere Komposition eines schweizerischen Komponisten, welcher allerdings vor allem in Augsburg wirkte. Seit 1651 war er dort Domorganist, später auch Domkapellmeister. Diese Veröffentlichung einer Handschrift der Düben-Sammlung in Uppsala soll den Auftakt einer Reihe weiterer Werke des Komponisten darstellen. Das Werk erfordert eine Besetzung mit fünf Vokalstimmen (SSATB), 2 Violinen, 2 Violen, Violone und Basso Continuo.

Die Missa a 7 In Honorem S. Barbarae stammt von dem österreichischen Komponisten Vinzenz Fux (auch: Vincenzio Fuxio) (1606-1659). Der im steirischen Weißkirchen geborene Fux war zunächst Organist der Kirche Maria am Gestade in Wien, bevor er in die Kapelle der verwitweten Kaiserin Eleonora berufen wurde. Von ihm sind vor allem Messkompositionen und Triosonaten überliefert. Die dem vorliegenden Erstdruck des Werk für 5 Vokalstimmen (SSATB), 2 Cornettini und Basso Continuo zugrundeliegende Handschrift ist in der Düben-Sammlung in Uppsala überliefert.

Januar 2009 - aktuelle Neuveröffentlichungen

Die wichtigste Neuveröffentlichung im Januar 2009 stellt die Matthäus-Passion von Johann Theodor Roemhildt in der Bearbeitung durch Karl Paulke von 1921 dar. Diese Passion, deren Originalfassung nach aktuellen Erkenntnissen im Zweiten Weltkrieg verlorenging und die wohl ausschließlich in dieser Fassung überliefert ist, stellt in ihrer Form der Vertonung des Passionsberichtes eine Besonderheit unter den Passionskompositionen dieser Zeit dar. Derzeit stehen die Partitur, eine Chorpartitur sowie auf Anfrage auch Instrumentalstimmen zur Verfügung.

November 2008 - aktuelle Neuveröffentlichungen

Inzwischen wurde unser Sortiment um einige interessante Werke erweitert. Im Mittelpunkt steht eine Reihe von neuen Erstausgaben von Werken Crato Bütners. Von diesem aus Sonneberg in Thüringen stammenden Komponisten stammen unter anderem die Weihnachtsmotetten "Vom Himmel hoch" und "Freuet Euch, Ihr Gerechten", die Pfingstmotette "Komm Heiliger Geist" sowie verschiedene lateinische und deutschsprachige Motetten und Psalmkompositionen. Außerdem steht ein kostenloser Download der "Aria Sunamithica - Wollt ihr wissen, soll ich's melden" zur Verfügung. Informieren Sie sich auf der Komponistenseite! Außerdem wurde unser Programm durch eine Missa à 10 von Clemens Thieme, ein Magnificat von Bonifazio Graziani sowie eine vierstimmige Messe eines anonymen Komponisten des 17. Jahrhunderts ergänzt. Alle Neuerscheinungen stammen aus handschriftlichen Überlieferungen der Düben-Sammlung der Universitätsbibliothek Uppsala.

Januar 2008 - aktuelle Neuveröffentlichungen

Erneut können wir Ihnen einige neue von uns herausgegebene Werke der Düben-Sammlung vorstellen:
Von Komponisten Crato Bütner stammt das umfangreich instrumentierte Werk "Komm, Heiliger Geist, Herre Gott", eine Bearbeitung des gleichnamigen Kirchenliedes. Es wurde für acht Vokalstimmen in zwei Chören, zwei Violinen, Violone, einem Violenchor (Violetta, A, T, B, kann auch durch Trombonen ersetzt werden) und Basso Continuo als "Motetto Concertato" verfasst und hat eine Gesamtdauer von etwa 11-12 Minuten. Auch die Herauslösung einzelner Liedstrophen ist möglich und durch eine eigene Fassung in der Düben-Sammlung belegt. Ein weiteres Werk Crato Bütners ist die lateinische Psalmkomposition "Nisi Dominus". Die Aufführung dieses Werkes erfordert Sopran, Alt, Bass, zwei Violinen und Basso Continuo. Das Werk ist als Chiaconne komponiert und hat eine Länge von etwa 6-7 Minuten.
An Instrumentalwerken ist unter anderem die Sonata à 3 für 3 Violinen und Basso Continuo von Andreas Oswald erschienen.

Weitere Neuveröffentlichungen aus der Düben-Sammlung

Als Neuausgaben unseres Verlages sind von Johann Rosenmüller das geistliche Konzert "Fürchte dich nicht", von Silvestro Durante "Cantate Dominum" sowie von Johann Nicolaus Hanff das geistliche Konzert für Sopran, Violine und Continuo "Ich will den Herrn loben allezeit" erschienen. Nähere Informationen finden Sie auf den jeweiligen Komponistenseiten.

Francesco Foggia: Vesperpsalmen vollständig erschienen

Die Vesperpsalmen Francesco Foggias aus der Düben-Sammlung sind nun vollständig in unserem Verlag erschienen. Nähere Informationen sowie die attraktiven Einführungspreise entnehmen Sie bitte unserem Sonderprospekt "Foggia Vesperpsalmen".

Einführungspreise verlängert bis zum 31.12.2007 !

Da der Informationsfluß zu Beginn etwas träge war, und zahlreiche Interessenten die Informationen über unsere Neuerscheinungen erst sehr spät erhalten haben, verlängern wir die Gültigkeit unserer Einführungspreise aus dem Sonderprospekt "Werke der Düben-Sammlung" um einen Monat bis zum 31. Dezember 2007. Die genauen Einführungspreise finden Sie auf unseren Katalogseiten sowie im Sonderprospekt.

Subskriptionsangebot für Neuveröffentlichungen aus der Düben-Sammlung

Bitte beachten Sie die bis zum 20. November 2007 gültigen Subskriptions-Sonderpreise fü unsere Neuveröffentlichungen aus der Düben-Sammlung! Die komplette Übersicht der dazu angebotenen Werke mit allen Subskriptionspreisen finden Sie in unserem Sonderprospekt.

Neueröffnung unserer Internet-Präsenz

Der Verlag C. Hofius ist ein kleiner Musikverlag, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat, schwerpunktmäßig seltene Werke der alten wie neueren Chormusik in neuen oder erstmaligen Ausgaben als wissenschaftliche Urtext-Ausgaben in Fassungen für den praktischen Gebrauch herauszugeben. Im Mittelpunkt stehen dabei Werke der Kirchenmusik.

Einen Überblick über unser Angebot bekommen Sie auf den Seiten unseres Kataloges oder über die Übersicht der Komponisten.

Eine Online-Bestellmöglichkeit besteht derzeit leider noch nicht. Möchten Sie Noten aus unserem Angebot bestellen, drucken Sie sich bitte unser Bestellformular aus, tragen Sie Ihre Wünsche ein und senden Sie uns die Bestellung per Post oder Fax zu.

Möchten Sie regelmäßig über unsere Aktivitäten und Neuerscheinungen informiert werden, dann können Sie in Kürze unseren Newsletter abbonnieren. So erhalten Sie alle aktuellen Informationen direkt per Email.

Unter Downloads planen wir, kleinere Anschauungsbeispiele (1-2 seitige Werke etc.) aus unserer Arbeit zum kostenlosen Download zur Verfügung zu stellen. Schauen Sie sich einfach einmal um!

Gerne nehmen wir Ihren Auftrag für Notensatz entgegen und machen Ihnen ein individuelles Preisangebot. Sollte Ihr Werk für unser Sortiment interessant sein und Sie an einer Veröffentlichung auf diesem Wege interessiert sein, ist hier ein besonders günstiger Preis möglich.

Weihnachtsoratorium von Carl Theodor Hütterott

Bereits seit Anfang 2007 liegt eine überarbeitete Neuauflage des Weihnachtsoratoriums "De adventu Jesu Christi" des zeitgenössischen Gütersloher Komponisten Carl Theodor Hütterott vor. Das Werk wurde in dieser Fassung im Dezember 2006 vom Bachchor Gütersloh anläßlich des 80. Geburtstages des Komponisten aufgeführt. Weitere Werke des Komponisten sind in Vorbereitung.

Werke der Düben-Sammlung

Einen Schwerpunkt unter unseren Ausgaben stellen derzeit Werke der Düben-Sammlung der Universitäts-Bibliothek in Uppsala, Schweden dar. In dieser Sammlung finden sich zahlreiche Handschriften von Werken des siebzehnten und frühen achtzehnten Jahrhunderts, die etwa in den Jahren 1640 bis 1726 von dem deutschstämmigen Stockholmer Kapellmeister Andreas Düben sowie seinen Söhnen Gustav und Andreas angelegt wurde und 1732 an die Universitäts-Bibliothek übertragen wurde. Die Sammlung ist teilweise die einzige Quelle von Werken bekannter Komponisten wie Dieterich Buxtehude, enthält aber auch zahllose weitere Werke oft zu unrecht eher unbekannter Komponisten des Barock.